Allgemein

WUDAG bietet dezentrale Anlagen mit einer Kraft-Wärme-Kopplung-Technologie (KWK) an, bei denen Stirlingmotoren mit der Wärme einer externen Verbrennungsanlage betrieben werden. Wir sind in der Lage auf unterschiedliche Kundenanforderungen einzugehen. Die erste erfolgreiche Inbetriebnahme einer Stirling-BHKW-Anlage erfolgte im Mai 2010 auf der Kläranlage in Niederfrohna.

Einsatz eines Stirling-BHKW

Der Einsatz eines Stirling-BHKW macht überalldort Sinn, wo Gase mit problematischen Inhaltsstoffen anfallen. Exemplarisch können hier Kläranlagen oder auch Deponien erwähnt werden. Aufgrund der externen Verbrennung der Gase gelangen die schädlichen Inhaltsstoffe nicht in den Motor. Dadurch kann der Stirling Motor unabhängig vom verwendeten Brennmedium eingesetzt werden.

Die Nutzung der Elektroenergie erfolgt durch Einspeisung in das Versorgungsnetz der Stromversorger oder durch Deckung des Eigenbedarfs. Die im technischen Prozess entstehende Wärme kann für die eigene Versorgung, für die öffentlicher Einrichtungen (Schulen, Krankenhäuser, Bäder) oder zur gewerblichen Nutzung (Pflanzenproduktion in Treibhäusern) dienen.

Für die Errichtung der Anlage besteht je nach Bundesland die Möglichkeit Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Neben der investiven Förderung bieten des Erneuerbaren Energiegesetz (EEG) oder Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK) eine Vergütung für den generierten Strom.

Anwendungsbereiche

  • Biogasanlagen (organische Reststoffe)
  • Tierzuchtbetriebe (Tiermist, Gülle)
  • Garten- und Landschaftsbaubetriebe (Pflanzenabfälle)
  • Holzverarbeitungsbetriebe (Holzschnitzel)
  • Brauereien (Abwasser, Reststoffe)
  • Keltereien (Trester)
  • Molkereien (Abwasser)
  • Gemüseverarbeitungsbetriebe (Abfälle)
  • Papierfabriken (Abwasser)
  • Kommunen (Organische Haushaltsabfälle, Grünschnitt)
  • Kläranlagen (Klärschlamm)
  • Abfalldeponien (Faulgas)