Aktuelles

2. Inspektion nach fast 11.000 Betriebsstunden

Nach fast 11.000 Betriebsstunden im Klärgasbetrieb, wurde im April 2017 die zweite planmäßige Wartung des Stirling-BHKWs auf einer kommunalen Kläranlage in Sachsen durchgeführt. Die Inspektion zeigte, dass sich der Stirling-Motor nach wie vor in einem einwandfreien Zustand befindet. Neben den üblichen Wartungsarbeiten, wie dem planmäßigen Wechsel von Dichtungen und Filter, erfolgte nun auch der erste Ölwechsel. Die beiden Zylinder mit Kolben wurden auch dieses Mal für die Generalüberholung ausgebaut und durch neue ersetzt.

Als Besonderheit wurde eine Weiterentwicklung des Herstellers zur Optimierung der Brennraumgeometrie eingebaut. Durch den einfachen Austausch des alten Mischrohres mit einer neuen Version, kann nun die Energieeffizienz weiter gesteigert werden, bei gleichzeitig verringerten Emissionen.

Zudem erfolgt mit der Installation der neuesten MSR-Software ab sofort eine noch feinere Abstimmung der Prozessgrößen. Dies dient der Steigerung der Betriebsstabilität und Effizienz.

Somit steht dem weiteren kontinuierlichen Betrieb zur Absicherung der Grundlasten auf der Kläranlage nichts entgegen. Bis auf einige wärmebedingte Ausnahmen im Sommer 2016 war der Motor dauerhaft im Einsatz. Damit konnte für den Betreiber eine ständige Abdeckung des Teilbedarfs an Wärme- und Elektroenergie erzielt werden - ein wichtiger positiver Beitrag zur Energiebilanz auf einer Kläranlage.




Stirling-BHKW seit über 10.000 Stunden im Klärgas-Dauerbetrieb

Ein weiterer Teilabschnitt wurde im Februar 2017 erfolgreich abgeschlossen.

Mit über 10.000 Betriebsstunden auf einer kommunalen Kläranlage etabliert sich der Stirling-Motor als wertvoller Grundlastversorger für Strom und Wärme. Auf Grundlage des bisherigen Monitorings und den dabei erworbenen Betriebserfahrungen werden auch in den kommenden Betriebszeiten eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Klärgasnutzung mit der Cleanergy GasBox im Dauereinsatz erwartet.




Erste Inspektion und Wartung – Stirling-Motor in sehr gutem Zustand

Nach etwa 5.500 Betriebsstunden mit dem Klärgas einer kommunalen Kläranlage wurde Ende Januar die erste planmäßige Wartung des Stirling-BHKWs durchgeführt. Aus der Inspektion ging hervor, dass sich der Stirling-Motor in einem sehr guten Zustand befand und noch etwa 500 weitere Betriebsstunden wartungsfrei hätte betrieben werden können.

Wichtige Dichtungen und Filter wurden gewechselt und die beiden Zylinder mit Kolben für die Generalüberholung ausgebaut und durch neue ersetzt. Ein Ölwechsel war nicht notwendig. Durch den Betrieb mit dem problematischen Brennstoff wurde feines Siloxan in der Brennkammer abgelagert. Konstruktiv bedingt blieb der Stirling-Motor davon unberührt und somit schadlos. Der feine Staub konnte leicht vom Boden der Brennkammer abgesaugt werden.

Das Stirling-BHKW wurde durch die Wartung in einen neuwertigen Zustand gebracht. Somit steht einem erneuten kontinuierlichen Dauerbetrieb zur Grundlastabsicherung von bis zu 6.000 Betriebsstunden bis zur nächsten Inspektion nichts im Weg.

WUDAG ist für den Service der Cleanergy GasBox zertifiziert.




Klärgas-BHKW mit Stirling-Motor läuft seit über 5.000 Betriebsstunden

Positive Zwischenbilanz einer innovativen Technologie:

Über 5.000 Betriebsstunden sind seit der Inbetriebnahme des Stirling-Motors im Februar 2015 vergangen. Mit einer elektrischen Nennleistung von etwa 7 kW wurden fast ebenso viele Volllaststunden erreicht. Insegesamt konnten damit bereits 35.000 kWh Strom und über 100.000 kWh Wärme für die Grundlastversorgung bereitgestellt werden.

Das im Dauerbetrieb arbeitende Klärgas-BHKW wurde nur im Sommer in Zeiten verringerter Wärmebedarfe heruntergefahren und steht nun bald der ersten planmäßigen Inspektion seit Inbetriebnahme entgegen. Die WUDAG stuft die lange störungsfreie Betriebszeit als vollen Erfolg ein. Wir konnten zeigen, dass die Cleanergy GasBox in ihrem Leistungssegment die optimale Wärmekraftmaschine ist, um aus problematischen Bio- und Klärgasen Strom und Wärme zu gewinnen.




Inbetriebnahme eines Stirling-BHKW auf einer kommunalen Kläranlage

Inbetriebnahme eines Stirling-BHKW auf einer kommunalen Kläranlage

Ein Stirling-BHKW vom Typ CLEANERGY C9G wurde auf einer kommunalen Kläranlage in Sachsen erfolgreich in Betrieb genommen. Der Stirling-Motor soll ganztägig in Betrieb bleiben und so die Grundlast im Bereich Wärme- und Elektroenergie für den Kläranlagenbetrieb unterstützen.

Nach infrastrukturellen Vorbereitungen konnte die technische Einbindung in das bestehende System durch klare Schnittstellen problemlos und in kurzer Zeit durchgeführt werden. Der Motor ist kompakt und benötigt für die Einbindung lediglich Anschlüsse für Brenngas, Kühlwasser, Trinkwasser, Elektrik und Abluft. Das Arbeitsgas Helium wird bei Bedarf automatisch aus einer Vorratsflasche ergänzt.




WUDAG ist Vertriebspartner der Firma CLEANERGY

 

WUDAG ist Vertriebspartner der Firma CLEANERGY

Die schwedische Firma CLEANERGY AB mit Sitz in Göteborg ist weltweit führend in der Herstellung von Stirling-Motoren im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung sowie der Nutzung von Solarenergie. Mit dem gasbetriebenen Stirling-BHKW profitieren Anlagenbetreiber jetzt von einer nachhaltigen, effizienten und profitablen Umsetzung von niederkalorischen Gasen in elektrischen Strom und Wärme.

Wir sind froh und stolz mitteilen zu können, dass die Firmen Cleanergy und WUDAG eine Vertriebspartnerschaft geschlossen haben.




Fachartikel in April-Ausgabe 2014 der KA

Stirling-Motor zur Verstromung von Biogas mit nur geringem Heizwert und problematischen Inhaltsstoffen im großtechnischen Einsatz auf einer Kläranlage

Teil 2: Aufbau des Stirling-Motor-BHKW, Betriebsergebnisse, Fazit und Ausblick




Fachartikel in der März-Ausgabe 2014 der KA

Stirling-Motor zur Verstromung von Biogas mit nur geringem Heizwert und problematischen Inhaltsstoffen im großtechnischen Einsatz auf einer Kläranlage

Teil 1: Situartion, Stirlingprinzip und Technik




1. Praxisseminar mit Erfolg gestartet

Die 1. Praxisveranstaltung ’Stirling-BHKW – Eine Alternative zu Mikrogasturbine und Otto-BHKW?! fand am 20. September 2012 beim Zweckverband Frohnbach statt.

Die Teilnehmer, überwiegend aus der Abwasser- und Deponiebranche, waren von der Stirling-Technologie begeistert und konnten sich bei der Besichtigung des Motors im laufenden Klärwerksbetrieb von dessen Laufruhe und seiner einfachen Handhabung selbst überzeugen.